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    09. Juli 2018, LEW Wasserkraft GmbH

    Bessere Zugänge zur Wertach bei Wehringen

    Bayerische Elektrizitätswerke und Partner schaffen naturnahes Ufer mit Bootsanlegestelle – Förderung über LEADER-Programm der EU

     

    Die Bayerische Elektrizitätswerke GmbH (BEW) und ihre Partner haben das Wertachufer bei Wehringen neu gestaltet. Das naturnahe Ufer bei der Wehringer Wertachbrücke wurde nun offiziell vorgestellt. Die Maßnahme ist Teil des LEADER-Kooperationsprojekts „Flusslandschaften in Schwaben – Donau erleben! Wertach erleben!“, in dessen Rahmen auch an drei weiteren Flussabschnitten der Wertach ähnliche Maßnahmen geplant oder bereits in Umsetzung sind.

    (v.l.): Wehringens Erster Bürgermeister Manfred Nerlinger, Erich Herreiner, LEADER-Koordinator beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Nördlingen, LEW-Kommunalbetreuer Peter Kraus und BEW-Projektleiter Ralf Klocke stellen das neue naturnahe Ufer bei der Wehringer Wertachbrücke vor.
    (v.l.): Wehringens Erster Bürgermeister Manfred Nerlinger, Erich Herreiner, LEADER-Koordinator beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Nördlingen, LEW-Kommunalbetreuer Peter Kraus und BEW-Projektleiter Ralf Klocke stellen das neue naturnahe Ufer bei der Wehringer Wertachbrücke vor. (Quelle: LEW / Michael Hochgemuth)

    Durch die Schaffung eines naturnahen Ufers wurde ein besserer Zugang zum Fluss ermöglicht. Darüber hinaus hat BEW eine Bootsanlegestelle geschaffen, an denen Boote direkt vom Anhänger zu Wasser gelassen werden können. Davon können zum Beispiel Einsatzkräfte, wie THW oder Wasserwacht, aber auch Fischer oder Bootsfahrer profitieren. Durch die Aufweitung des Ufers entstehen zudem ökologisch wertvolle Flachwasserbereiche.

     

    Besser zugänglich und ökologisch aufgewertet

    Die Projektpartner verfolgen mit der Maßnahme mehrere Ziele: Zum einen werden die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit unterstützt, zum anderen wird der Fluss für die Bevölkerung zugänglicher und gleichzeitig ökologisch aufgewertet. BEW hat das Projekt in enger Abstimmung mit Kommunen, Behörden, Vereinen und Verbänden umgesetzt.

     

    Die Maßnahme in Wehringen ist Teil des LEADER-Kooperationsprojekts „Flusslandschaften in Schwaben – Donau erleben! Wertach erleben!“. An der konkreten Umsetzung im Projektmodul „Wertach erleben!“ sind neben BEW auch die Lokale Aktionsgruppe Begegnungsland Lech-Wertach, der Landkreis Augsburg und die angrenzenden Kommunen Bobingen, Großaitingen, Wehringen und Schwabmünchen beteiligt.

     

    Neben der Maßnahme in Wehringen sind an der Wertach drei weitere naturnahe Ufer mit Zugängen zum Fluss geplant, die kurz vor der Staustufe Mittelstetten, vor der Staustufe Großaitingen und oberhalb der Staustufe Inningen bei der Wertachklinik in Bobingen entstehen sollen.

     

    Unterstützung durch Förderfonds LEW Strom Aqua Natur

    Die Kosten für alle Teilmaßnahmen an der Wertach belaufen sich auf etwa 80.000 Euro. Die Mittel stammen zu 60 Prozent aus dem Förderprogramm LEADER, einem Programm der Europäischen Union und des Freistaats Bayern zur Stärkung des ländlichen Raums. Die Kofinanzierung erfolgt durch die angrenzenden Kommunen und den Landkreis Augsburg. Die Eigenmittel werden aus dem Förderfonds des Ökostromprodukts LEW Strom Aqua Natur aufgebracht. Hier investiert LEW pro abgeschlossenem Vertrag monatlich einen Euro in die Förderung regionaler Naturschutzprojekte, wie beispielsweise ökologische Maßnahmen an den Flüssen.

     

    Das bayerische LEADER-Programm wird in Bayern vom Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und 68 Lokalen Aktionsgruppen umgesetzt. Die Besonderheit des LEADER-Ansatzes besteht darin, dass aus der Region für die Region Entwicklungsprozesse angestoßen werden und die Regionen auf Basis ihrer Lokalen Entwicklungsstrategie selbst entscheiden können, welche Projekte sie fördern möchten.

     

    Die Bayerische Elektrizitätswerke GmbH (BEW) ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Augsburger Lechwerke AG. BEW unterhält und betreibt 36 Wasserkraftwerke an Donau, Günz, Iller, Lech und Wertach und gehört damit zu den führenden Wasserkraftwerksbetreibern in Bayern. Das Unternehmen erzeugt jährlich rund eine Milliarde Kilowattstunden Strom aus regenerativer Wasserkraft. BEW beschäftigt rund 150 Mitarbeiter. Der Unternehmenssitz liegt in Augsburg.
    Weitere Informationen finden Sie auf unserer Projektseite zur Wertach.

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