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    Neue Turbine an der Iller

    Nachhaltige Energieerzeugung aus Wasserkraft

    Neue Turbine an der Iller
    Neue Turbine an der Iller

    Im Herbst 2019 ist am LEW Iller-Kraftwerk bei der Staustufe Maria Steinbach eine neue Turbine in Betrieb genommen worden. Es handelt sich um eine sogenannte Dotationsturbine, mit der sich die Wassermenge, die hindurchfließt, gezielt steuern lässt.

     

    Im Video erhalten Sie einen Einblick in die Umbaumaßnahmen:

    Thumbnail Video neue Turbine

    Warum ist die neue Turbine nötig?

    Piktogramm Paragraph

    Hintergrund des Umbaus ist die Europäische Wasserrahmenrichtlinie, die neben der Durchgängigkeit der Flüsse auch eine Mindestabgabemenge fordert. Diese fischökologisch notwendige Mindestwasserführung liegt bei neun Kubikmetern Wasser pro Sekunde. Die neue Turbine sorgt dafür, dass diese Wassermenge nicht unterschritten wird und somit immer ausreichend Restwasser in der Iller fließen kann.

    Pikogramm Blatt mit rotierenden Pfeilen

    Der neue Maschinentyp ermöglicht es, dass künftig an den Kraftwerken eine Wassermenge zwischen neun und 80 Kubikmeter effektiv genutzt und so CO2-freier Strom produziert werden kann. Ältere Turbinen waren auf eine derartige Steuerung nicht ausgelegt.


    Werden weitere Turbinen an der Iller erneuert?

    Dotationsturbinen wurden bereits an den Staustufen Legau und Fluhmühle eingebaut. Jede Turbine ist etwa 20 Tonnen schwer und hat eine Leistung von rund einem Megawatt. Insgesamt kostete der Umbau rund neun Millionen Euro.

    Mit der Inbetriebnahme der neuen Turbine im Kraftwerk Maria Steinbach ist die umfassende Modernisierung der Illerkraftwerke abgeschlossen.

     

    Weitere Informationen:

    Pressemitteilung "Neue Turbine an der Iller"

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