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    LEADER-Projekt "Donau erleben"

    LEADER-Projekt "Donau erleben"
    LEADER-Projekt "Donau erleben"

    LEW Wasserkraft und ihre Partner werden in diesem Jahr die Flüsse Donau und Wertach erlebbarer und besser zugänglich machen. Kurz vor Jahresende bekamen sie den positiven Förderbescheid für das LEADER-Kooperationsprojekt „Flusslandschaften in Schwaben – Donau erleben! und Wertach erleben!". An der Staustufe Günzburg fiel mit dem ersten Projekttreffen nun der offizielle Startschuss. Das Projektmodul „Donau erleben!“ besteht aus verschiedenen Bausteinen, wie naturnahen Ufern, Bootsanlegestellen oder der Optimierung des Radwegenetzes.

     

    „Als Wasserkraftbetreiber möchten wir mit unseren Projekten den Lebensraum Fluss aufwerten und wieder für Menschen erlebbar machen. Dass wir dabei mit den Mitteln aus dem LEADER-Programm unterstützt werden, bestätigt uns in diesem Ansatz“, sagt LEW Wasserkraft-Geschäftsführer Prof. Dr. Frank Pöhler. „Gemeinsam mit den Landkreisen und Kommunen können wir nun viele Anregungen aus der Bürgerschaft und den Verbänden aufgreifen. Damit können wir die Donau noch stärker ins Bewusstsein rücken und die Menschen für diesen wichtigen Lebensraum sensibilisieren.“

     

    Einen wichtigen Schwerpunkt des Projekts bildet die Verlegung des Donauradwegs zwischen Günzburg und Leipheim. Dieser soll in Zukunft direkt am Fluss entlang geführt werden. Dafür werden an manchen Stellen extra Zufahrten geschaffen. Darüber hinaus sind an einigen Flussabschnitten naturnahe Ufergestaltungen mit Bootsanlegestellen sowie Aufweitungen der Ufer und Treppen geplant. Damit schafft LEW Wasserkraft direkte Zugänge zum Fluss, sodass die Donau wieder stärker als Ort für die Naherholung ins Bewusstsein gerückt und gleichzeitig ökologisch aufgewertet wird.

     

    Bei Elchingen entwickeln die Projektpartner zudem ein Konzept für einen Lehrpfad, der über die Entstehung der Flusslandschaft, ihre verschiedenen Bestandteile und ihre ökologische Bedeutung informieren soll. Schließlich wird auch die Machbarkeit eines Stegs oder einer Brücke über die Egau bei Höchstädt geprüft. Dabei soll an zwei Standorten geklärt werden, ob sich dort eine Brücke realisieren ließe und welche Kosten entstünden. Bis Frühjahr 2019 wollen die Projektpartner eine entsprechende Studie erstellen. Die Realisierung einer geeigneten Brücke ist in diesem Projekt nicht vorgesehen.

    Wer ist an "Donau erleben!" beteiligt?

    Träger der Teilmaßnahmen an der Donau des LEADER-Kooperationsprojektes „Flusslandschaften in Schwaben – Donau erleben! und Wertach erleben!“ ist die LEW Wasserkraft GmbH. Unterstützt wird sie von den Lokalen Aktionsgruppen Schwäbisches Donautal und Regionalentwicklung Neu-Ulm. Projektpartner sind außerdem die Landkreise Neu-Ulm, Dillingen a.d. Donau und Günzburg sowie die beteiligten Kommunen Neu-Ulm, Elchingen, Leipheim, Günzburg, Lauingen und Höchstädt. Der positive Förderbescheid wurde vom zuständigen LEADER-Koordinator vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Nördlingen überreicht. Alle Beteiligten waren in die bisherigen Planungen und die Antragsstellung eingebunden.

    Was ist geplant?

    • Neu-Ulm: Naturnahe Ufergestaltung
    • Oberelchingen: Naturnahe Ufergestaltung mit Bootsanlegestelle sowie Aufbau eines Lehrpfades
    • Leipheim: Zugang zur Donau (Treppen) sowie Verlegung des Radweges an die Donau
    • Günzburg: Naturnahe Ufergestaltung, Zugang zur Donau mit Treppen und Verlegung des Radwegs an die Donau
    • Lauingen: Gestaltung eines naturnahen Uferbereichs mit Bootsanlegestelle
    • Höchstädt: Gestaltung eines naturnahen Uferbereichs mit Bootsanlegestelle und Machbarkeitsstudie für eine neue Brücke über die Egau

    Wie läuft die Finanzierung?

    Die Kosten für die Teilmaßnahmen an der Donau belaufen sich auf etwa 700.000 Euro. Die Mittel stammen zu 60 Prozent aus dem Förderprogramm LEADER, einem Programm der Europäischen Union und des Freistaats Bayern zur Stärkung des ländlichen Raums. Die Kofinanzierung erfolgt durch die Partnerkommunen und Landkreise. Die Eigenmittel werden aus dem Förderfonds des Ökostromprodukts LEW Strom Aqua Natur aufgebracht. Hier investiert LEW pro abgeschlossenem Vertrag monatlich einen Euro in die Förderung regionaler Naturschutzprojekte, wie beispielsweise ökologische Maßnahmen an den Flüssen.

    Nach dem Erhalt des Förderbescheids können nun die Detailplanungen und Abstimmungen mit den beteiligten Kommunen erfolgen. Die Umsetzung hat im Sommer 2018 begonnen.

    Was ist eigentlich ein LEADER-Programm?

    Das bayerische LEADER-Programm wird in Bayern vom Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und 68 Lokalen Aktionsgruppen umgesetzt. Die Besonderheit des LEADER-Ansatzes besteht darin, dass aus der Region für die Region Entwicklungsprozesse angestoßen werden und die Regionen auf Basis ihrer Lokalen Entwicklungsstrategie selbst entscheiden können, welche Projekte sie fördern möchten. Weitere Infos zu LEADER und den am Projekt beteiligten Lokalen Aktionsgruppen finden Sie unter www.lag.schwaebisches-donautal.de und www.leader-neu-ulm.de.

    In einem Leitfaden der Europäischen Kommision wird der Grundgedanke von LEADER verdeutlicht.

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