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      10. Juni 2020, LEW Wasserkraft GmbH

      Unterhalt und Naturschutz in einem Zug

      LEW Wasserkraft mäht Dämme und Deiche entlang der Donau und sorgt so für den Erhalt wertvoller Arten.

      Als Betreiber von zehn Wasserkraftwerken an der Donau ist LEW Wasserkraft für den Unterhalt an insgesamt 75 Flusskilometern zuständig. Zu den notwendigen Unterhaltsmaßnahmen gehört auch das regelmäßige Mähen entlang der Dämme und Deiche.
      Als Betreiber von zehn Wasserkraftwerken an der Donau ist LEW Wasserkraft für den Unterhalt an insgesamt 75 Flusskilometern zuständig. Zu den notwendigen Unterhaltsmaßnahmen gehört auch das regelmäßige Mähen entlang der Dämme und Deiche. (Quelle: LEW / Jonas Ziegler)

      LEW Wasserkraft hat mit den Mäharbeiten an den Staustufen entlang der Donau zwischen Oberelchingen und Donauwörth begonnen. Die Mäh- und Pflegearbeiten werden mit den Naturschutzbehörden der Regierung von Schwaben und der jeweiligen Landkreise abgestimmt. LEW Wasserkraft führt die Mäharbeiten im Rahmen der Unterhaltsmaßnahmen am Fluss durch und trägt damit gleichzeitig zum Erhalt der Artenvielfalt von Flora und Fauna bei.
      Als Betreiber von zehn Wasserkraftwerken an der Donau ist LEW Wasserkraft für den Unterhalt an insgesamt 75 Flusskilometern zuständig. Zu den notwendigen Unterhaltsmaßnahmen gehört auch das regelmäßige Mähen entlang der Dämme und Deiche. Im Bereich der Staustufen wird deshalb auf der Landseite zwei Mal im Jahr gemäht – im Sommer und Herbst. Auf der Wasserseite genügt in der Regel eine Mahd pro Jahr.

       

      Erhalt wertvoller Arten

      Bei den Mäharbeiten spielt auch der Naturschutz eine wichtige Rolle, denn mit der Maßnahme trägt LEW Wasserkraft zum Erhalt wertvoller Lebensräume bei. Dabei handelt es sich um sogenannte Extensivwiesen, zu denen in Teilen auch die ökologisch wertvollen Halbtrockenrasen gehören. Diese besonders nährstoffarmen und trockenen Wiesen zeichnen sich durch ihre große Artenvielfalt aus. Nach dem Mähen wird das Mähgut abgerecht, wodurch die Halbtrockenrasen erhalten bleiben.
      „Die Extensivwiesen an den Dämmen und Deichen entlang unserer Flüsse sind potenzieller Lebensraum von seltenen und gefährdeten Arten und deshalb besonders wertvoll. Ohne regelmäßige Pflege würden diese Flächen zuwachsen oder verbuschen. Die Pflege der Dämme durch LEW Wasserkraft trägt dazu bei, die ökologische Vielfalt an den Flüssen zu erhalten“, sagt Susanne Kuffer von der Höheren Naturschutzbehörde der Regierung von Schwaben.

      Blühstreifen bleiben stehen

      Aktuell läuft an der Donau die Sommermahd. Hier mähen Mitarbeiter von LEW Wasserkraft die Dammkrone, die Landseite der Dämme und an einzelnen Flussabschnitten auch die Wasserseite. Magere, artenreiche Blühstreifen werden im Sommer in der Regel nicht gemäht. Ausnahmen gibt es, wenn beispielsweise sogenannte Neophyten, also nicht heimische und teils invasive Arten, beseitigt werden müssen. Im Herbst mäht LEW Wasserkraft dann zusätzlich zur Dammkrone und der Landseite auch die Blühstreifen und die Wasserseite der Dämme.

      „Mit unseren Maßnahmen und Projekten tragen wir als Wasserkraftwerksbetreiber dazu bei, die Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu erhalten – im Fluss aber auch entlang der Gewässer“, sagt Arthur Weißenburger, Baubetriebsleiter bei LEW Wasserkraft und Koordinator der Mäharbeiten an der Donau. „Mit den Mäharbeiten kommen wir unseren Unterhaltsverpflichtungen nach und können gleichzeitig wertvolle Lebensräume erhalten. Bei der Planung und Umsetzung der Maßnahmen arbeiten wir eng mit den Naturschutzbehörden zusammen und entwickeln gemeinsam die Verfahren weiter.“


      Die Mäharbeiten an der Donau werden von zwei Teams durchgeführt. Die Fachkräfte haben Ende Mai im Stauraum Oberelchlingen begonnen und werden die Sommermahd voraussichtlich Mitte August im Stauraum Faimingen abschließen. Ab Mitte September beginnt dann die Herbstmahd, die voraussichtlich Ende November abgeschlossen wird.


      Beeinträchtigungen für Spaziergänger und Fahrradfahrer entstehen während der Mäharbeiten nicht. Die dammbegleitenden Wege müssen nicht gesperrt werden.
      Neben der Donau betreibt LEW Wasserkraft auch an den Flüssen Lech, Iller, Günz und Wertach Wasserkraftwerke. Auch hier werden regelmäßig Mäharbeiten durchgeführt – immer an die jeweiligen Lebensräume und die Beschaffenheit der Dämme angepasst.

      Über die Kraftwerke an der Donau und LEW Wasserkraft

      Eigentümer der Kraftwerke Oberelchingen, Leipheim, Günzburg, Offingen, Gundelfingen und Faimingen ist die Obere Donau Kraftwerke AG (ODK). Eigentümer der Kraftwerke Dillingen, Höchstädt, Schwenningen und Donauwörth ist die Mittlere Donau Kraftwerke AG (MDK). Die zehn Wasserkraftwerke an der Donau erzeugen jährlich mehr als 500 Millionen Kilowattstunden Strom aus erneuerbarer Energie. Mit dieser Menge können mehr als 200.000 Haushalte das ganze Jahr über mit elektrischer Energie versorgt werden. Die Donaukraftwerke werden von LEW Wasserkraft betrieben und von deren Zentralwarte in Gersthofen bei Augsburg aus ferngesteuert.


      Die LEW Wasserkraft GmbH ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Augsburger Lechwerke AG. LEW Wasserkraft unterhält und betreibt 36 Wasserkraftwerke an Donau, Günz, Iller, Lech und Wertach und gehört damit zu den führenden Wasserkraftwerksbetreibern in Bayern. Das Unternehmen erzeugt jährlich rund eine Milliarde Kilowattstunden Strom aus regenerativer Wasserkraft. LEW Wasserkraft beschäftigt rund 150 Mitarbeiter. Der Unternehmenssitz liegt in Augsburg. Weitere Informationen unter https://wasserkraft.lew.de/.

       

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