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    30. Oktober 2017, LEW Wasserkraft GmbH

    BEW fördert Fischwanderung im Illerwinkel

    Die landesweit einzigartige Fischtreppe am Wasserkraftwerk in Legau ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bayerischen Elektrizitätswerke und der Universität Augsburg.

     

    Zu dem Renaturierungsprojekt am Illerwinkel gehörte neben einer Fischtreppe und einem Kneippbecken auch eine Hängebrücke für Wanderer und Fahrradfahrer sowie ein Aussichtsturm für Vogelkundler und Entdecker.

    Hubert Fischer (v.l.), 1. Bürgermeister Gemeinde Krumbach, Tobias Epple von der Universität Augsburg und Ralf Klocke, Leiter Assetmanagement Bayerische Elektrizitätswerke (BEW) an der Fischtreppe in Legau/Unterallgäu.
    Hubert Fischer (v.l.), 1. Bürgermeister Gemeinde Krumbach, Tobias Epple von der Universität Augsburg und Ralf Klocke, Leiter Assetmanagement Bayerische Elektrizitätswerke (BEW) an der Fischtreppe in Legau/Unterallgäu. (Quelle: LEW / Felix Lauther

    Am Wasserkraftwerk in Legau im Unterallgäu wird nicht nur „energetisiert“, sondern auch renaturiert. Dank des Förderprogramms der Bayerischen Elektrizitätswerke (BEW) in Zusammenarbeit mit ansässigen Fischereivereinen, der Universität Augsburg und weiteren Partnern, ist am Illerwinkel ein Kleinod entstanden, an dem nicht nur Öko-Strom produziert, sondern auch gewandert, gestaunt und geforscht wird.

     

    Tobias Epple leitet Fisch-Monitoring

    Ein wesentlicher Bestandteil des Bebauungsprojektes, das auch über eine Hängebrücke, einen Aussichtsturm zur Tierbeobachtung und ein Kneippbecken verfügt, ist die Fischwanderhilfe. Ausgedacht und konzipiert hat sich das sogenannte Fisch-Monitoring der Master-Absolvent Tobias Epple. Epple arbeitete während seines Studiums als Werkstudent bereits für die Tochtergesellschaft der LEW. Am bundesweit einmaligen Forschungsprojekt, das 2016 startete, wird das Wanderverhalten der Fischarten im Fluss Iller genau unter die Lupe genommen. Weitere Zählbecken hat die BEW an den Stauanlagen der Kraftwerke in Lautrach, Maria Steinbach, Fluhmühle und Altusried installiert. Treibende Kraft bei diesen Projekten ist Ralf Klocke als Leiter Wasserbau bei der BEW.

     

    Prototyp der Harmonie zwischen Technik und Natur

    Renaturierung, Tourismus und Energiegewinnung bilden in Legau ein perfekt harmonisierendes Verhältnis. Der 1. Bürgermeister Franz Abele und Ralf Klocke haben am Illerwinkel nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz geleistet, sondern auch einen einst klassisch betonierten Flusslauf für Bürger und Touristen erlebbar gemacht – ein Projekt, das in Legau auch Amtspersonen anderer Kommunen neugierig gemacht hat. Gemeinsam mit dem Betreuenden Kommunalausschuss der LEW begutachtete z. B. auch Bürgermeister Hubert Fischer von der Gemeinde Krumbach das Fisch-Monitoring und andere Einrichtungen an Legaus Illerufer.

     

    Sollten sich die Renaturierungsmaßnahmen zur Entwicklung der heimischen Fischpopulation bewähren, könnten diese Erkenntnisse auch zur Nachrüstung der 35 anderen BEW-Stauwerke dienen, sagt Ralf Klocke. Tobias Epple wird die Erkenntnisse nach Abschluss seiner Forschungsarbeit an den Iller-Staustufen der BEW in seine Doktorarbeit einfließen lassen.

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